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Leiche hing 29 Jahre lang an einem Baum |
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In Niederbayern hat ein Mann nach seinem Selbstmord fast 29 Jahre lang unbemerkt an einem Baum gehangen. Der 69-Jährige war im Sommer 1980 verschwunden. Offenbar hatte er sich in einem Waldgebiet im Landkreis Landshut umgebracht. Erst jetzt fand ein Spaziergänger in dem Wald mehrere Knochen der Leiche.
Als Polizisten daraufhin das unwegsame Hanggelände absuchten, entdeckten sie an einer dicht bewachsenen Fichte in rund zwölf Metern Höhe das Skelett. Der Mann hatte sich an dem Baum festgebunden und erschossen, die Waffe war noch bei der Leiche. "Der Mann wollte wohl absolut nicht, dass man ihn findet", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Vor 29 Jahren verschwunden
Nach Angaben der Polizei wohnte der Mann in Gündlkofen und verschwand im Juli vor 29 Jahren aus seinem Haus. Trotz einer umfangreichen Suchaktion konnte die Polizei den Vermissten damals nicht finden. Als nun die skelettierte Leiche im Wald entdeckt wurde, überprüften die Kriminalbeamten auch offene Vermisstenfälle aus der Region. Hierbei stießen sie auf einen Vorgang aus dem Jahre 1980. DNA-Test soll letzte Sicherheit bringen
Die Leiche musste durch Hilfskräfte des THW in einer aufwändigen Aktion geborgen werden. Ob es sich bei den Überresten tatsächlich um den seit 1980 Vermissten handelt, soll eine DNA-Untersuchung klären. Mit einem Ergebnis wird in einigen Wochen gerechnet. Bericht: www.t-online.de |