Nächtliches Drama an der Landshuter Isar
Durch einen vorgetäuschten Selbstmord hat eine 48-jährige Frau in der Nacht zum Donnerstag den Landshuter Rettungskräften eine unruhige Nacht beschert. Polizei, Technisches Hilfswerk, Freiwillige Feuerwehr, die Wasserwacht und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera waren gegen Mitternacht im Großeinsatz, nachdem die Frau nach ersten Polizeiangaben zuvor einer Freundin den Selbstmord via SMS angekündigt haben soll. Demnach fand die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung auch tatsächlich einen Abschiedsbrief; am Landshuter Isarspitz fand die Polizei dann tatsächlich neben dem Fahrrad der Frau Schuhe und Kleidungsstücke.

Daraufhin war die umfangreiche Suche eingeleitet worden, die freilich gegen 2 Uhr ein jähes Ende fand: Zu diesem Zeitpunkt nämlich wurde die Frau ersten Informationen zufolge in Germering bei München äußerlich wohlbehalten aufgegriffen. Sie wurde noch in der Nacht zur weiteren psychiatrischen Beobachtung in ein Münchner Klinikum eingeliefert. Wieso die Frau ihren Suizid vortäuschte ist derzeit noch nicht bekannt. Die dahingehenden Ermittlungen laufen noch. Ebenso wird derzeit geprüft, ob und in welcher Höhe sie nun für die Kosten des Einsatzes verantwortlich gemacht werden kann.

Bericht: Landshuter Zeitung 31.03.2005
Bilder: Stefan Huber (THW Landshut)